Um die Gefahr einer Obstipation entgegenzuwirken empfiehlt sich eine ballaststoffreiche Ernährung. Eine langsame Zunahme im Speiseplan ist empfehlenswert (z. B. feinkrumige Vollkornbrotsorten, Vollkorngetreideflocken).
Milch und Milchprodukte sowie Seefisch und pflanzliche Eiweißträger sind bei der Eiweißaufnahme zu bevorzugen
30% der Energiezufuhr sollte maximal aus Fett bestehen, dass sind ca. 75 g Fett pro Tag bei 2.300 kcal.
Für Gemüse und Obst gilt: täglich 5 Portionen. Eine Portion Obst= 1 handvoll, z. B. 1 Apfel. Eine Portion Gemüse=2 händevoll zerkleinertes Gemüse. Beispiel: 3 Portionen Obst + 2 Portionen Gemüse = 5 Portionen
Die Getränkezufuhr ist in jedem Fall zu kontrollieren, die Mikrozirkulation von Nährstoffen kann somit besser funktionieren.
Verteilung der Nahrungsmenge auf mehrere (5-6) kleine Mahlzeiten
Besonders auf die hygienische Zubereitung ist zu achten: Es besteht eine höhere Infektionsgefahr durch Salmonellen, EHEC, Trichinen u. a. Deshalb: keine Rohmilch, keine Rohmilchprodukte, keine Desserts und Saucen mit rohen Eiern, keine rohes Fleisch. Fleisch, insbesondere Geflügel, gut durchbraten.
Eine Ernährungsberatung ist besonders bei zusätzlichen Beschwerden zu empfehlen (Übergewicht, Bluthochdruck, Stoffwechselerkrankungen, Untergewicht, Appetitlosigkeit, Kaubeschwerden, Schluckstörungen).


Quelle

In Anlehnung an den Empfehlungen der DGE - Stand 9/2002


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