Heilwässer können vor allem Calcium und Magnesium in relevanten Mengen zugeführt werden. An Spurenelementen können darüber hinaus Eisen, Jodid und Fluorid mit Heilwässern substituiert werden. Weiterhin sind die Gehalte an Kupfer, Zink und Kobalt von Interesse.

Resorptionsraten bis Konzentrationen von ca. 500 mg/l von Calcium bestätigen, dass das Trinken calciumreicher Heilwässer den Verlust an Knochendichte bei postmenopausaler Osteoporose vermindern können. Auch für Magnesiumwässer ist nachgewiesen, dass eine gute intestinale Resorbierbarkeit besteht.

Eisen liegt in Heilwässern in der regel in zweiwertiger 'Form vor, sodass eine gute Resorbierbarkeit vorausgesetzt werden kann. Weitere Einsatzgebiete sind der Jodmangel und die Fluoridsupplementation. Insgesamt kann festgestellt werden, dass sich heil- und Mineralwässer zur Substitution verschiedener Elektrolytemangelzustände eignen. Die Dosierung muss in der Regel individuell erfolgen und auf die Nahrungsgewohnheiten sowie die Stärke des Mangelzustandes abgestimmt werden. Größere Mengen an Heilwasser wirken i. d. R. abführend*.

Ernährung & Medizin (19;2/2004, S. 63)
* Anmerkung unserer Redaktion

21.06.: Coenzym Q10 gegen Migräne? / 21.06.: Stars in der Ernährungsmedizin: Gemüse und

4. Abkürzungen3. Literatur2. Impressum1. Disclaimer